Belgien, der Staat im Herzen Europas, übte schon immer eine starke Anziehungskraft auf mich aus. Vor zwei Jahren überredete ich dann schließlich eine Freundin mit mir eine Belgien- Rundreise zu unternehmen. Wir begonnen unsere Reise in Löwen, wo wir zweit Tage verbrachten. Die Zeit reichte kaum aus um alles zu besuchen was wir uns vorgenommen hatten. Denn es durften auf keinen Fall das berühmte gotische Rathaus, der Tafelrond, die Sint Pieterskirche oder der große Beginenhof im dem Programm fehlen. Am meisten hat uns aber der Hortus Botanicus Lovaniensis, der Botanische Garten gefallen. Im 2,2 Hektar großen Garten konnten wir uns nicht nur Heilpflanzen und Zierpflanzen ansehen, sondern auch seltene Pflanzenarten und Bäume bewundern. Aus Löwen führte unsere Reise nach Gent. Hier wurde uns klar, wieso Gent oft als schönste Stadt Europas bezeichnet wird. Die schön erhaltene mittelalterliche Architektur ermöglicht eine wahre Zeitreise. Die Bavo Kathedrale mit ihrem berühmten Genter Altar, das Rathaus oder die Tuchhalle sind echte Meisterwerke. Besonders viele Touristen besuchen die Stadt zur Zeit des Gentse Festes oder während des van Vlaanderen Festivals. Wir hatten die Atmosphäre des letzteren genossen. Nach Gent besuchten wir noch Brügge. Die kanalenumgebene Stadt ist die am meisten besuchte Stadt Belgiens. Wir blieben hier am längsten. Die Atmosphäre der historischen Innenstadt und der romantischen Windmühlen war besonders angenehm.