Flämische Meister

22. Dezember 2009

Flanderns Geschichte hat der Region eine Kultur vererbt, die seinesgleichen sucht. Jeder kennt mindestens diesen Künstler Flanderns: Peter Paul Rubens brachte die üppige Damenwelt auf seinen Bildern erst zur Geltung, dann zu Weltruhm. Bereits im 15.Jahrhundert gründeten flämische Meister wie Jan van Eyck und Hans Memling mit ihrer altniederländischen Malerei die „Flämischen Primitiven“. Prägend waren auch die späteren Genrebilder Pieter Bruegels, die Historienbilder Jordaens, oder die Portraits eines Anton Dycks. Auch heute noch können die Originalschauplätze, an denen die Bilder hängen, besichtigt werden. Da ist zum einen die Kreuzaufrichtung und Kreuzabnahme in der Kathedrale von Antwerpen, zum anderen der Altar von Jan van Eyck in der St. Bavo-Kathedrale zu Gent.

Die flämische Provinz Brabant

22. Dezember 2009

Im Bruegelland, in Leuven vor den Toren Brüssels, hat die weltweit größte Brauereigruppe ihren Sitz. Aber darüber hinaus sind da noch viele Hausbrauereien mit ihrem Kirsch- und Weißbier ansässig. Es ist leider nicht überliefert, ob es das Bier war, das den Maler Bruegel vor langer Zeit ins Bruegelland zog. Doch ihm muss die Lebensart der Bevölkerung gefallen haben, sind doch zahlreiche Feste und Bauernhochzeiten auf seinen Bildern zu finden, wie das Bruegel-Freilichtmuseum heute noch dokumentiert. Oben, über der Stadt auf einem Hügel liegt das Schloss der Herzöge von Brabant, Gaasbeek.
Ein Schatz kulinarischer Art ist das „weiße Gold“, das Chicoree, aus dem Norden Brüssels. Genießen kann man es in Vollendung zum Beispiel im romantischen Beginenhof von Diest, das liegt im Osten der Provinz, wo die zahlreichen Kirchen und Abteien auf braunem Eisensandstein das Hageland prägen.